Wippsteerts Gartenecke

Es ist so warm draussen.              IMG_7282

Die Johannisbeeren sind süss – reif. Um der Hitze beim Pflücken zu entgehen, ernte ich kurz nach 7 Uhr morgens. Da das Frühjahr trocken war und ich im vergangenen Jahr die Johannisbeere umgepflanzt habe, sind diesmal weniger Rispen dran. Ich möchte daraus wieder Gelee kochen. Natürlich bleibt noch die ein oder andere Frucht dran, damit man mal naschen kann. Die Johannisbeeren werden 2 mal gut gewaschen und dann in einen grossen Topf gegeben. Mit etwas Wasser erhitze ich sie und seihe den Saft mit einem feinen, grossen Sieb ab, den ich dann mit der entsprechenden Menge Gelier Zucker aufkoche und ein saubere Gläser fülle.                   IMG_7281

IMG_7285            IMG_7283Es gibt auch erste andere Früchte. Meine russischen, schwarzen Tomaten gedeihen. Den genauen Namen weiss ich leider nicht mehr, ich habe letztes Jahr Samen von den Früchten genommen und bin nun gespannt auf die Nachzucht     Stolz präsentiere ich meine erste eigene Zitrone. Das kleine Bäumchen blüht üppig und nicht alle Früchte können wirklich reifen.                            Vor einigen Tagen habe ich auch Kräuter geerntet. Salbei, Heiligenkraut, Süssblatt (Stevia) und Zitronenverbene haben im Wohnzimmer in einer dunklen Ecke getrocknet und kommen nun trocken in Gläser.

Überraschenderweise haben die Stevia (hier vor der Dalienpflanze) und die Verbene den Winter überstanden. Ich hatte den Balkontopf dicht an die Hauswand gestellt. Beide Kräuter machen sich gut als Tee! Die Verbene kann ich allen empfehlen, die gerne zitronig, frische Getränke lieben. Ausserdem verzweigt sich die Pflanze dann besser, wenn man

einige obere Stängel abknipst. Und ein Blatt von der Süssblatt Pflanze im Tee ersetzt den Zucker. Manch einer muss sich vielleicht etwas an den Geschmack gewöhnen. Getrocknet ist die Süsse der Blätter nicht so stark. Salbei ernte ich eigentlich fast das ganze Jahr für Tee. Er wirkt gut bei Husten und Heiserkeit. Eigentlich ist der Anteil der Öle in den Kräutern vor der Blüte und am Morgen am Besten!                                                       Das Heiligenkraut binde ich zu Sträußchen und lege es zwischen Wollkleidung. Wer noch den alten Geruch von Mottenkugeln kennt, wird sich bei diesem Kraut bestimmt daran erinnern, wenn er mal dran riecht. Die Pflanze mag nur keinen starken Rückschnitt, dann blüht sie nicht so schön. Pfefferminze ernte ich im Moment nur frisch. In grossen Gläsern wird einfach ein Stängel getan, überbrüht und noch warm getrunken, wer mag mit etwas Stevia oder Honig gesüsst. Das ist sehr erfrischend!

In diesem Sinne wünsch ich jedem ein kühles Plätzchen.

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