anders

Hallo!

Kurz mal von mir ein Zwischenstand, wie es bei mir so mit dem selbstgeschnitztem Stempel aussieht:

Meine Güte ist das doch ander, als Linolschnitzen!

Linoleum ist so viel härter. Bei dem Softcut hat man am Anfang das Gefühl, *ist das aber alles einfach* und schon ist man in der Falle!

Natürlich sieht man den grössten Fehler, der auch bei Linoleum nicht zu kaschieren wäre, sofort: dem Deerstalker fehlt unten und oben was!

Und insgesamt ist es viel schwierige, hinterher fein zu arbeiten, wenn man die ersten Linien nicht sofort richtig hat. Dann dieses Karo Muster …

Außerdem ist, glaube ich, auch hier: „Weniger ist mehr“ und „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!“ und warum nehme ich mir gleich ein schwieriges Motiv? (Aber Ihr kennt das vielleicht, wenn was im Kopf rum spukt, dann will es raus.)

20170427_160956 Dabei ist diese Kappe eh eine Erfindung des Illustrators Sidney Paget, Sir A. C. Doyle beschreibt die Kopfbedeckung, die Sherlock Holmes auf *Landfahrten* trägt, als „enganliegende Tuchkappe“. 20170427_165949

Vieles

Hallo!

Vor einiger Zeit bekamen unsere zwei Söhne von ihrer Oma aus selbstgesponnenem Wollgarn gestrickte Halswärmer geschenkt. Einfach rechts links und rund gestrickt. So etwas kann ich Euch nur sehr empfehlen! Gut mitzunehmen bei dem wechselhaftem Wetter, bei Halsweh oder verspannten Hals – Nackenmuskeln. Deswegen hab ich auch so was nachgemacht:

 

Die Osterferien sind hier nun vorbei. Alltag muss wieder „erlernt“ werden. „Öselig“ ist es draußen, vor allen Dingen feucht-kalt oder windig-kalt. Der Montag hatte noch einiges an Sonne zu bieten und ich dachte nur, „wie schade für die Jungs, jetzt wo die Schule wieder anfängt…“.Die Zeit ist verflogen wie nichts.

IMG_20170426_090427Mein Bücherstapel ist leider nicht kleiner geworden, ich hab einige Bücher ausgetauscht, weil sie ausgelesen wurden. (Das Buch über die Bienen hatte mich sehr gepackt, vor allen Dingen die beiden Erzählstränge über die 2 Imker, am wenigsten konnte ich mich mit der Zukunftsgeschichte identifizieren.) Mehr  Lesestoff ist nun wieder dazu gekommen. Von lieben Freunden ist ein englischer Titel: PAX von Sara Pennypacker. Es ist wunderschön aufgemacht. Das Titelbild gefällt mir sehr gut. Es ist eine Freundschaftsgeschichte zwischen einem Jungen und einem Fuchs. Das kommt nun als nächstes dran.

Außerdem habe ich mir bei einem Freund den nächsten Jim Butcher ausgeliehen. Ich möchte so dringend wissen, wie es mit dem Magier Harry Dresden weiter geht!

In der Bücherei ist mir ein Titel allein berufsbedingt in s Auge gefallen: „Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek“. Erstes Reinschnüffeln in der Bücherei und ab in den Ausleihkorb…, es hört sich sehr witzig an, wer begibt sich schon mit einem Bibliotheksbus auf Reisen. Auch aus der Bücherei gibt s für das Wochenende den letzen Disney Animations Film Viana, da haben wir es nicht in s Kino geschafft. Aber in den neuen Guardians of the Galaxy Vol 2. werden wir als Familie gehen! Karten sind gekauft, dann schafft man das auch mal wieder, einen Film auf Leinwand zu sehen!

Außerdem hat mich dann noch der Titel „Lennart Malmqvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ neugierig gemacht. Ein Krimi der skurrilen, fantastischen Art, die mag ich ja sehr. Ich werde berichten. Dann habe ich noch 2 Thurseday Next Bücher von J. Fforde in dem Stapel. Erste Sätze: „Jeder weiß noch genau, wo er gerade war, als die BuchWelt komplett umgekrempelt wurde. Ich war zu Hause und erholte mich zwischen zwei Lesungen, was ein höflicher Euphemismus für „beinahe verramscht“ ist.“ (Bd6). Denn in der BuchWelt droht ein verheerender Krieg der Genres und die Heldin ist verschollen, in dem anderen Buch kann Hamlet nicht mehr in seine BuchWelt zurück, weil Ophelia alles neu geschrieben hat. Also, dass macht doch einem Buchhändler Lust auf Lesen, da kann ich nie widerstehen. (Mir fehlen nur Band 5 und 3 noch dazwischen, eigentlich kann man die Bände unabhängig lesen, aber es wird doch mal auf die Geschichte zurück gegriffen. Meine 2 neuen Titel sind aus ner „Krabbelkiste“ und vom Flohmarkt, daher nicht in Reihe gekauft. Aber ich hab ja auch so noch genug Lesefutter.)

Nicht zuletzt durch den Blog kleineviecher.wordpress.com angeregt, möchte ich meinen ersten Stempel schnitzen. Da ich Sherlock Holms Fan bin, hab ich da mal was vorbereitet. Ich werde Euch das Ergebnis zeigen, egal wie es ausfällt. (Es wird noch sehr dran gefeilt.) Des Weiteren warten linolgedruckte Raben noch auf das Vernähen zu Zugbeuteln. (Die werden wohl als Letze drankommen, vorgenommen immerhin.)

Es ist immer noch sehr kühl, die Sonne scheint zwar zwischendurch, aber es gibt nur wenig Regen, dafür weiterhin Bodenfrost. Die Radieschen, und was ich sonst noch im Hochbeet ausgesäht habe, werden also immer abgedeckt und fleissig gegossen. Von meiner Mutter habe ich schon Zucchinis geschenkt bekommen. Die müssen bald auch aus den kleinen Töpfen.  So kommt Vieles zusammen. Und wenn ich mir den Blogpost so ansehen, ist das ganz schön viel, was ich zusammen gepackt habe. Ich hoffe, Ihr verzeiht mir. Außerdem war es etwas küchenlästig die letzen Male, dabei bin ich nicht besonders gut in der Küche.

Wünsche Euch allen schon mal ein schönes langes Wochenende, habt einen tollen 1. Mai.

 

Bitterkalt

20170420_074427.jpegGrüße Euch!

Hier hat die Kälte Spuren hinterlassen. Frostblumen auf Blumen. Da der März so warm war, ist die Natur schon weiter als es sonst üblich ist für das Frühjahr. Meine Birne hat schon Fruchtansätze, ebenso die Beeren. Jetzt hoffe ich…, genau wie viele Obstbauern, die mit Kerzen und rauchenden Feuern ihre Ernte versuchten zu retten. Außerdem fliegen ja auch kaum Insekten bei der Kälte. Bestäubung findet wenig statt.

Maiengrün nannte meine Oma das frische Grün der Buchen immer. Es ist ein besonders schöne Farbe. Nach dem wir Ostern schon zum Teil wieder Schneechaos mit 10 cm Neuschnee im Sauerland hatten, freut man sich doppelt über jeden Frühlingsboten. Hier steht nach dem Osterfest gleich zweimal hintereinander Geburtstag an. Der erste Kuchen steht schon kühl, eine Beeren Frischkäse Torte.

Man nehme:

1 P. Butterkeksen und eine große Hand voll Amarettinis,  150-160 g Butter, 100g Zucker und so viel man ggf für die Beeren möchte, 600 g Sahnefrischkäse, 250g , aufgebaute oder frische Beeren, 1Biozitrone, 1P. Vanillepudding, 1 P. Gelatine, 1P. Tortenguss und eine 26 cm Durchmesser Springform mit Backpapier ausgelegt.

Als 1. zerbröselt man die Kekse und mischt sie mit der geschmolzenen Butter. Ich mache das immer schön alles in der Form. Fleischkopfer ich komme! Feststampfen und kühl stellen. Nun löst man den Zucker und das Puddingpulver in der Sahne, mischt den Frischkäse unter, reibt die Zitronenschale ein und presst den Saft aus. Dieser wird mit etwas Wasser zum Quellen und Auflösen der Gelatine benötigt. Wenn nun die Gelatine unter Rühren und Erhitzen aufgelöst wurde, mischt man etwas von der Masse unter, die damit verbunden werden soll. Alles gut verrühren und auf den Kecksboden füllen. Die Beeren am Besten noch leicht gefroren auffüllen, dann sind sie nicht matschig. Statt Zucker habe ich den Löwenzahnblütensirup in feinen „Fäden“ drüber gegeben. Zum Schluß noch den Tortenguss und ab in den Kühlschrank… oder wenn s so kühl wie im Moment ist, auf den Terrassentisch, abgedeckt. Am Besten bereitet man den Kuchen einen Tag vorher zu, dann kann sich die Gelatine und die Stärke des Puddingpulvers verfestigen. Ich hab bei solchen Torten immer total Angst, dass ich nur eine weiche Matsche bekomme.20170422_175000

Den „sauren“ Kuchen hatte sich unser Geburtstagskind gewünscht. Viele Jahre hat er seine Geburtstage draussen bei warmen Sonnenschein feiern können. Dieses Jahr wird es wohl zu kalt und regnerisch. Aber der Party- Allzweckkeller ist schon bereit.

„Alles freuet sich und hoffet, wenn der Frühling sich erneuert.“   F. Schiller

Habt ein schönes Wochenende!

PS. ich habe ein paar Tage später die Variante mit Heidelbeeren aus dem Glas gemacht und mit Shortbread. Dazu braucht Ihr 300g dieser gehaltvollen schottischen Butterkekse und ein Glas Waldheidelbeeren mit Saft. Etwa 1/3 der Flüssigkeit mit Geliermittel in die Käsemasse. Die Blaubeeren mit Tortenguss aufkochen und auf die Frischkäsemasse. Eine Bio Zitrone sollte auf alle Fälle mit rein, gerieben und als Saft in die Geliermasse. Ich finde, dass gibt mehr Pepp!20170424_122615

Frohe Ostern Euch allen!

Ihr Lieben,

das Wetter ist ja nicht so schön, aber auch nicht so schlimm wie ich es gedacht habe. Für die Natur müsste es viel mehr Regen geben. Wir werden die Tage trotzdem mit Eier suchen, Familientreffen und lecker Essen & Trinken verbringen. 20170414_171136Habt eine gute Zeit, ob im Urlaub oder Daheim, ob unterwegs zu Angehörigen oder bei Vorbereitungen auf Feiern in den eigenen vier Wänden, oder einfach beim Ausspannen und gar nichts tun. Vielleicht ist ja auch ein Osterspaziergang drin!20170414_171248Alles Liebe und macht Euch eine schöne Zeit!

20170416_081601

Idee gut, Umsetzung weniger

20170411_143440Hallo!

Endspurt auf Ostern zu.

Vorgestern und gestern habe ich es dann endlich gemacht, den Löwenzahnhonig, der kein Honig ist.

Erst wurden die Köpfe abgeschnipst und gesammelt, den Insekten geklaut sozusagen. Dann habe ich das Gelbe vom Grünen getrennt, eine Mischung aus Zupfen und Schneiden und sehr langwierig. Gegen Abend gingen dann die Blüten auch zu und ich habe einige nicht verarbeiten können.

Es war immer noch reichlich, was ich dann mit 1,5l kurz aufgekocht und über Nacht ziehen gelassen habe. Mit einem feinen Sieb konnte ich die Blütenblätter prima am nächsten Tag abfangen und die Masse lies sich auch gut ausdrücken. Entsprechend der Menge Wasser habe ich dann 1500g Zucker genommen. Und es einmal aufkochen lassen, um es dann simmern zu lassen, dass hat viel Zeit und Strom gekostet. Das fand ich nicht so gut, wenn man bedenkt, dass es nur 8 kleine Gläser *Honig* gibt. Auch ist die Löwenzahnnote nicht so stark durchgekommen, wie ich gehofft hatte, es ist eher etwas karamellig. 20170413_085746Aber schmecken tut es sehr lecker. Kennt Ihr andere Produktionsmöglichkeiten? Ich habe gelesen, dass in einigen Rezepten die ganzen Blüten genommen werden, was die Produktionszeit sehr herabsetzen würde. Aber kommt dann das Bittere der Löwenzahnmilch nicht zu stark durch?

Wünsche Euch wenig Arbeit in den letzen Tagen vor Ostern, was ja doch für viele auch ein grosses Familienfest ist, verbunden mit entsprechendem Einkaufs- und Vorbereitungsstress. Lasst es langsam angehen und macht es Euch gemütlich!

PS. Wenn Ihr irgendwas vor habt, wo Eure Finger nicht *schmutzig* aussehen sollten, auch wenn Ihr sie ordentlich geschrubbt habt, lasst das mit dem Löwenzahn an dem Tag.

 

Schnell

Hallo zusammen!

Mögt Ihr auch so gerne Bärlauch? Hier in der Gegend gibt es ihn nicht im Wald, wenn man mit dem Auto z.B. in die Eifel fährt, reichlich. Gott sei Dank habe ich aber welchen im Garten. Aufgrund der Wärme und Trockenheit will der aber schon blühen und lässt gleichzeitig die „Fleppen“ hängen. Es geht alles viel zu schnell … Normal nehmen wir über einen längeren Zeitraum immer mal wieder Blätter für das Käsebrot oder den Salat, in Nudeln oder Soße… Nun, etwas konservieren kann man Bärlauch als Pesto. Ich hatte etwa einen Durchschlag voll Blätter, dazu eine Tüte Parmesan, ca. 200g Mandeln und Kräutersalz. Alles nach und nach in den Mixer gestopft und etwas Gutes Olivenöl dazu. Es bedarf einige Male Umrühren und Stochern, dann war die Rohpaste fertig. Die kleinen Gläser habe ich noch mal in der Mikrowelle sterilisiert, die Deckel heiss gewaschen und ab mit der zähen Masse. Mit Olivenöl müsst ihr nun das Glas auffüllen!

Um es etwas länger haltbar zu machen könnt ihr etwas Zitronensaft dazu geben. Da bei mir diesmal nicht so viele Gläser gefüllt wurden, hab ich es ohne gemacht, es schmeckt süsslicher mit den Mandeln. Schnell geht es Dank technischer Hilfsmittel auch. Gesund ist dieses Kraut allemal! Bärlauch ist eine ganz alte Heil- und Würzpflanze, schon die Römer erwähnen sie. Sie wirkt positiv auf Magen und Darm, Leber, Galle, gegen Bluthochdruck und Arteriosklerose. Auch bei Atemwegserkrankungen soll Bärlauch unterstützten, es hat antibakterielle Eigenschaften. Positiv wirkt es auch auf den Cholesterinspiegel und wurde gegen Wurmbefall eingesetzt. Eine Bekannte setzt jedes Jahr einen Schnaps damit auf und trinkt jeden Tag gegen ihren Bluthochdruck einen kleinen Schluck und es hilft. Ich esse ihn lieber auf s Brot oder in die Spaghetti, lecker!Illustration_Allium_ursinum1-400x581

Wenn ihr ihn sammelt, achtet darauf, dass es vor der Blüte passiert und verwechselt ihn nicht mit Maiglöckchen!

Wünsche ein schönes Wochenende!20170406_170113

Ferienlektüre

Hallo zusammen!

Nur ganz kurz muss ich hier unbedingt auf zwei Bücher hinweisen.

Von Jasper Fforde ist der dritte Band der Reihe „Die letze Drachentöterin“ erschienen. Ich liebe die skurrilen Bücher von Fforde, hab ich ja schon  mal hier erwähnt. Diesmal muss unsere tapfere, jugendliche Heldin einen taubengrossen, rosa leuchtenden Diamanten finden, das Auge des Zoltars (na? erinnert an einen anderen Diamanten, oder?). Dafür muss Jennifer auf eine abenteuerliche Reise in ein besonders gefährliches Land. Es finden sich neue Weggefährten und spannende Abenteuer auf der Suche nach dem Friedhof der sagenumwobenen Leviatane, dort soll es eine Spur zum magischen Diamanten geben. Eigentlich reist man durch dieses Land nur, wenn man gefährliche Abenteuer bestehen, sein Leben riskieren will, Risikotourismus der extremen Sorte. Nun habe ich den Band leider schon wieder durch und will doch so dringend wissen, wie es weiter geht. So ist das mit Reihen, auch wenn jeder der bisher 3 Bände seine eigene Geschichte abschliesst, so gibt es viele offene Enden.

Nun freue ich mich auf Die Geschichte der Bienen. Die ersten Seiten sind vielversprechend! Auch hat ihn mir schon eine Freundin sehr empfohlen und in der Buchhandlung meines Vertrauens entwickelt der Titel sich auch zu einem geheimen Bestseller. Die Autorin Maja Lunde schreibt eigentlich eher Jugendbücher, aber das zeigt mir wieder einmal, dass gerade Kinder- und Jugendbuchautoren tolle Erzähler sind, (J. Fforde übrigens auch!). Es werden drei Geschichten in verschiedenen Zeiten erzählt, beginnend mir Tao, die in der fernen Zukunft 2098 Blütenbestäuberin von Beruf ist. Man überlege nur, wie viele Nahrungsmittel es nicht geben würde, wenn ihre Blüten nicht bestäubt würden, allen voran unser Lieblingsobst, der Apfel. Durch Pestizide wurden die Bienen fast ausgerottet und so mussten Menschen dies übernehmen. Die aktuellen, realen Meldungen, dass es dieses Jahr besonders viele Bienenvölker nicht durch den Winter geschafft haben, passen da gut zu dem Buch. Mich hat sofort die Sprache des Buches angezogen. Es ist kein unbedingt spannendes, dramatisches Buch, aber allein die verschiedenen Zeitebene und ihre Personen, verleihen dem Roman Dynamik. Ich werde Euch berichten… und wollte Euch für die Osterferien einfach schon mal diese Tipps auf den Weg geben.

Habt eine gute Zeit!